Eurasien Teil 9


Montag, 1. August 2005 (602 km/29.342 km/254 km/6558 km) (321 m H.)
(NL121: N 52°46,163 O 126°31,193 Uschumun/Ostsibirien/Russland)

Am Morgen der schrecklichste Moment der Tour. Ein Hundebaby läuft uns vors Auto! Ich bin geknickt. Nach 450 km muss der kleine Dieselfilter raus, man glaubt es kaum. Wir stoppen bei 2 schwer bepackten Rucksacktouristen, die von Moskau auf dem Weg nach Vladivostok sind. Bei Affenhitze waschen wir uns und unsere Klamotten an einem Fluss. Später brennt die Kontrollleuchte des Wasserabscheiders und geht trotz 3maliger Lehrung erst 30 km später aus.
Rumänen stoppen uns, brauchen angeblich Geld für Benzin! Was machen diese Typen hier in Ostsibirien, ohne Kohle? Ein gewaltiger goldener Ring landet auf Gabis Schoss! Für 100 € können wir ihn haben. Da ist doch was faul. Ein zweiter schräger Typ taucht auf mit dem gleichen Klunker! Nichts wie ab, das ist die Rumänenmafia!
Wir bremsen auf Wellblech vor einer scharfen Kurve. Beim Anfahren ist wieder mal ein klappern zu hören. 4 Schrauben des Dachgepäckträgers sind los. Weiter geht die Fahrt, ganze 5 m, denn es klappert bedenklich laut weiter. Ich suche unter dem Auto und finde die abgerissene mittlere Auspuffhalterung. Ein Schnellspanner löst das Problem für den Moment, aber das Geräusch bleibt. Ist es der Kardan? Er lässt sich bedenklich weit hin und her bewegen! Wieder habe ich Zweifel am Toyota. Erinnerungen an Frz. Guyana werden wach. Seit damals habe ich den Ölstand im Differenzial nicht mehr kontrolliert! Gott sei Dank, da ist der Übeltäter. Auch die hintere Auspuffhalterung, genau gesagt der Puffer ist komplett durch gerissen. Ich atme auf. Das Stück LKW-Reifen aus Peru muss wieder herhalten. In glühender Hitze und wohlgemerkt ohne Stechfliegen baue ich das "Peru-Souvenir" an seinen alten Platz. Verdreckt aber zufrieden steige ich ins Auto.
Erster Gang, Gas, das Klappern ist noch lauter. Schweiß steht auf meiner Stirn. Ist das doch der "Supergau"? Ich rüttle erneut am Kardan, genau das gleiche Geräusch. Wo soll man hier in dieser Einöde ein Getriebe oder einen Kardan herbekommen? Ein schönes Geburtstagsgeschenk von unserem geliebten Auto. Unsere Stimmung sinkt auf den Nullpunkt, zum Glück ist das Städtchen Svobodnyi nur 9 km entfernt. Unsere Heimat für die nächsten 3 Wochen? Wird es unser sibirisches Paramaribo? Im 1 Gang und Allrad zockeln wir dorthin und direkt in die Arme des Gesetzes. Doch die Polizei ist einfach nur hilfsbereit und geleitet uns in die nächste Werkstatt. Ein Mechaniker beäugt kurz unseren Toyota und zeigt dann auf einen Schrotthaufen, mit der Aufschrift Toyota Landcruiser. Es ist ein HJ 60, das Vorgängermodell und Kardan und Differenzial scheinen o. k. Unser Schutzengel hat auch hier ein Einsehen mit uns! "Fahr mal vor und zurück", gibt der Mechaniker zu verstehen, nachdem er unseren Kardan kurz geprüft hat. Die versammelte Mannschaft zeigt auf das linke Vorderrad! "Schraub Rad wieder an und fahr nach Hause"! Ich kann es nicht glauben, 5 der 6 Radmuttern sind kurz vor dem Abfallen. Eine geräuschlose Probefahrt und das o. k. des Mechanikers beruhigen mich. Mein Toyota schaut mich strafend an! "Gilt dein gestern ausgesprochenes Appell nur für andere Landcruiser und deren Fahrer." Die Bewohner der Stadt werden noch in 20 Jahren über diesen komischen Deutschen sprechen, der auf 3 Rädern in die Werkstatt fuhr und glaubte einen Differenzialschaden an seinem Landcruiser zu haben.
Jetzt endgültig ist das Vertrauen in die Zuverlässigkeit unseres Toyotas wieder da. Weiter geht die Fahrt, vorbei an einem großen abgeschirmten Radar-Komplex. Die Strahlen des Sonnenuntergangs setzen das, durch aufgewirbelten Staub getränkte, Unterholz der Taiga in ein seltsames gleißendes Licht.
Wir trinken am Abend auf unsere Schwägerin Lorena Goll, die heute, einen Tag vor mir, Geburtstag hat, auf Yuriy den edlen Spender des Bieres und auf unseren Toyota, der wieder mal alles möglich gemacht hat.

Dienstag, 2. August 2005 (607 km/29.949 km/595 km/7.153 km) (623 m H.)
(NL122: N 53°40,951 O 120°01,594 Mogocha/Ostsibirien/Russland)

Rudis Geburtstag Rudi hat Geburtstag, wird zum 18. Mal 25 und Gabi hat einige Überraschungen am Morgen!?! Dann geht's weiter der Piste endlang nach Westen. Wir bergen einen "Möchtegern-Offroadfahrer" mit seinem Kleinjeep. Dann passiert nichts mehr bis Skovorodino. Am einzigen Internet der Stadt kann ich alle wichtigen angefallenen Angelegenheiten klären. Geburtstaggrüße von Lorena Goll und Elena Erat haben mich neben vielen anderen Emails erreicht. Wir passieren die Stelle an der wir Yuri vor Wochen trafen und brettern los. Auch heute wollen wir 600 km ohne Asphalt schaffen. Mitten im Nichts der Sibirischen Taiga klingelt das Handy und meine Schwiegermutter Helga ist am Apparat. Außerdem kommen noch SMS von meiner Schwester Birgit, Gabis Schwestern Martina und Katja. Wir schaffen 550 km und essen zu Abend in einem kleinen Restaurant neben der Piste. Die Geburtstagsparty findet ihren Höhepunkt beim Knallen des Champagnerkorkens im Toyota irgendwo an der Piste in Ostsibirien. Wir haben beide einen sitzen und schlafen entsprechend gut.

Mittwoch, 3. August 2005 (539 km/30.414 km/491 km/7.644 km) (758 m H.)
(NL123: N 51°54,208 O 114°28,875 Toncha/Gebiet Chita/Russland)

Poste vor Chita Unausgeschlafen machen wir uns auf den Weg. Die Straße ist hier am schlechtesten, deshalb haben wir um 13 Uhr erst 100 km und ich bin schon erschöpft. Wir stoppen für eine Stunde im Schatten einiger Bäume, dann geht's weiter. Ein schleichender Plattfuß und der glatte Bruch der Schweißnaht an der Querstrebe des Dachgepäckträgers sind die Höhepunkte des Tages. Um 20.30 Uhr erreichen wir die Teerstraße vor Chita und stoppen nach 40 km in einem Parkplatz.

Donnerstag, 4. August 2005 (759 km/31.173 km/0 km/7.644 km) (530 m H.)
(NL124: N 51°49,909 O 107°35,506 Ulan Ude/Burjatien/Russland)

Die Dieselpumpe für die Zusatztanks funktioniert wieder nicht, deshalb bekommen wir Treibstoffprobleme. Hat sie der Elektriker in Birobizan wie die Zigarettenbuchse lahm gelegt? In Hilok bekommen wir nach ewigem Suchen Geld. Wir erreichen das Baikal-Info-Center in Ulan Ude gegen 22 Uhr und telefonieren mit Elvira, die uns mit zu sich nach Hause nimmt. Dort essen wir unser Hähnchen und unterhalten uns mit ihr bis 1 Uhr. Wir schlafen bei offener Heckklappe an unserem alten Schlafplatz. 750 geschaffte Tageskilometer geben Mut für den restlichen noch langen Weg nach Hause.

Freitag, 5. August 2005 (18 km/31.191 km/0 km/7.644 km) (523 m H.)
(NL125: N 51°50,641 O 107°34,433 Ulan Ude/Burjatien/Russland)

Elvira öffnet früh die Bürotür des Baikal-Info-Centers. Wir essen und arbeiten drinnen. Dann drängt mich Gabi zu den nötigen Reparaturen. Kühlwasser und Getriebeöl auffüllen, den Dachgepäckträger schweißen lassen und den Reifen flicken. Um 20 Uhr bin ich damit fertig. Gabi hat derzeit mit Nina und Elvira im Büro ein Meeting. Ninas Mann holt uns ab zu sich in die Wohnung. Wir können duschen, bekommen ein leckeres Essen und führen eine heiße politische Diskussion. Um 1.30 Uhr gehen wir ins Auto zum Schlafen.

Samstag, 6. August 2005 (234 km/31.425 km/0 km/7.644 km) (457 m H.)
(NL126: N 51°34,160 O 105°10,073 Südufer Baikalsee/Burjatien/Russland)

Treffen mit Freunden Wir frühstücken bei Nina und fahren erst um 10.30 Uhr weiter. Nach dem Tanken sehen wir einen italienischen Landcruiser am Straßenrand. Wir halten bei Loretta und Juliano aus Bologna. Ein Motorrad stoppt kurze Zeit später neben uns. Helmut aus dem Landkreis Mainspessart ist auf einer "round the World-Tour". Wir zeigen Bilder aus der Mongolei und Jakutien. 2 Stunden später fahren wir mit Helmut weiter. Ganze 10 km schaffen wir, dann winken uns Steffi und Werner zu, die mit dem Fahrrad nach Peking unterwegs sind. Um 17 Uhr kommen wir erst von den beiden los. Helmut ist schon weiter gefahren. Der Baikal taucht auf. Wir kaufen geräucherten Omul und stoppen an einen Sandstrand. Am Lagerfeuer kochen wir Tee und verzehren den köstlichen Fisch. Erst spät in der Nacht gehen wir schlafen.

Sonntag, 7. August 2005 (508 km/31.933 km/0 km/7.644 km) (526 m H.)
(NL127: N 53°55,481 O 102°08,481 Zima/Mittelsibirien/Russland)

Sonnenuntergang am Baikal Der Tag beginnt mit einem unfreiwilligem Bad im Baikal, mitsamt Kamera. In Baikalsk finden wir kein Internet, in Irkutsk auch nicht, trotz längerer Suche. Das lange geplante Treffen mit "Roland, dem alten Cherusker" scheint unmöglich geworden! In der einzigen Email die uns von ihm erreichte (mit der erwartungsvollen Überschrift: "Treffen wir uns?"), viel er in einen Rausch von poetischen Wortschwall und vergaß dabei ganz, uns auch nur eine für uns brauchbare Information mitzuteilen. (Anmerkung vom alten Cherusker im Sibirischen Tagebuch vom 5. August:Elena hatte geschrieben, dass Rudi nicht weit von uns ist und sich gern mit uns treffen würde. Wir schrieben Rudi eine Email und eine SMS. Vielleicht treffen wir ihn ja am Baikal.) Am 7. August waren wir am Bsüdlichen Baikalufer und Rudi muss an uns vorübergefahren sein Wir schaffen dann doch noch 500 km, müssen morgen aber weit mehr Strecke machen.

Montag, 8. August 2005 (603 km/32.536 km/104 km/7.748 km) (348 m H.)
(NL128: N 56°06,616 O 95°37,434 bei Kansk/Mittelsibirien/Russland)

Bei Zeiten on the Road. In Tulun tauschen wir Geld und schauen ins Internet. "Roland, der alte Träumer" ist tatsächlich an uns vorbeigedüst. Schade, wir waren tatsächlich zur selben Zeit 2 Tage am heiligen Baikal und wussten nichts voneinander.
Unsere Bremsbeläge sind runter, wir bekommen in diesem Kaff aber keine neuen. Wir wollen bis Kansk fahren und es dort versuchen. Die Straße ist eine Zumutung. Zwar nicht 400 km Schotter, wie Steffi und Werner, die Radler meinten, sondern Teerstraße vom Charakter der BR 319 in Brasilien. Ohne Bremsen eine absolute Katastrophe. Dazu Regen den ganzen Tag. Am Abend erreichen wir Kansk und essen ein Schaschlik. Die Toyota-Niederlassung finden wir nicht. Wir schlafen an einem Militärflughafen und wollen morgen in Krasnojarsk noch mal unser Glück probieren.

Dienstag, 9. August 2005 (803 km/33.339 km/0 km/7.748 km) (233 m H.)
(NL129: N 55°00,817 O 86°17,566 nach Kemerovo/Mittelsibirien/Russland)

Wir zockeln ohne Bremse die 200 km nach Krasnojarsk und hoffen dort innig, die Bremsbeläge zu bekommen. Die erste Werkstatt schickt uns zu Toyota und ein Mann zeigt uns den Weg. Es gleicht einem Wunder, sie haben tatsächlich einen einzigen Satz für unser altes Auto auf Lager und schon eine Stunde später fahren wir weiter. Das war Rekordboxenstopp. Wir düsen regelrecht die nächsten 100 km. An einer Tankstelle haben wir Handyempfang und Gabi gibt Maria Suchov aus Barnaul, der Frau vom General eine falsche Ankunftszeit durch. Wir versuchen in Mariinsk, den Fehler zu korrigieren, haben aber keinen Empfang. Erst von Kemerovo aus erreichen wir Maria. Bauarbeiter erzählen uns von einer neuen Straße nach Barnaul. Einer Abkürzung von hier. Wir fahren noch ein Stück und schlafen neben einem Getreidefeld am Waldrand.

Mittwoch, 10. August 2005 (384 km/33.723 km/0 km/7.748 km) (191 m H.)
(NL130: N 53°20,346 O 83°45,624 Barnaul/Gebiet Altai/Russland)

Maria Sukova Wir brauchen mehr Öl als früher. Die neue Straße nach Barnaul ist in gutem Zustand. Um 16 Uhr erreichen wir das Haus des Generals und Maria kommt sofort von der Arbeit zurück um uns zu kochen. Der General ist zurzeit auf einem Kongress in Novosibirsk, trotzdem muss ich eine halbe Flasche Wodka trinken. Die Damen genießen eine Flasche Wein. Leider gibt es im Haus kein fliesendes Wasser. Nach einem Spaziergang gibt es Abendessen. Wir versuchen unsere Freunde in Jakutsk und Magadan anzurufen. Vergebliche Müh, die Nummern stimmen irgendwie nicht. Yuriy´s Freund in Samara bekommen wir allerdings an die Strippe. Er wird uns am Busbahnhof in der Stadt abholen, sobald wir uns bei ihm gemeldet haben. Dann unterhalten wir uns bis Mitternacht und freuen uns, dass Maria und Sascha nächstes Jahr nach Deutschland zum 80. Geburtstag ihrer Mutter nach Fulda kommen. Dann werden wir mal Gastgeber sein.

Donnerstag, 11. August 2005 (0 km/33.723 km/0 km/7.748 km) (191 m H.)
(NL131 wie NL130)

Wir ruhen aus. Um Mittag bringt Marias Tochter Julia und ihr Mann Sergej den Haustürschlüssel. Dann läuft auch das Wasser im Haus wieder. Wir können duschen und unsere Klamotten waschen. Später suchen wir ein Internet und verschicken noch einige Einladungen. Maria hat gekocht und wir platzen fast. Danach schauen wir noch Bilder, während Gabi unsere Wäsche bügelt.
Morgen geht es weiter Richtung Heimat, die wir am 29. August zum 75. Geburtstages meines Vaters erreichen wollen. Eine SMS der Axmanns, unserer polnischstämmigen Hausmitbewohner erreicht uns mit dem Wortlaut: "Wo seit euch?" Mit ihnen wollen wir die letzten Tage im Baltikum und Polen verbringen. Weit ist der Weg noch dorthin!

Freitag, 12. August 2005 (844 km/34.567 km/0 km/7.748 km) (176 m H.)
(NL132: N 54°54,491 O 73°36,964 bei Omsk/Westsibirien/Russland)

Maria hat ein fürstliches Frühstück zubereitet und geht extra später zur Arbeit. Der Abschied folgt gegen 10.30 Uhr. Maria ist wie eine Mutter, gibt uns noch Proviant, Honig und Wodka mit auf den Weg. Wir freuen uns schon auf 2006, wenn sie nach Deutschland kommen. Außer schlechter Straßen und schlechtem Wetter gibt es nichts zu berichten. Wir schaffen einen neuen Tageskilometerrekord in Etappe 3 und erreichen den Stadtrand von Omsk. In einem Wald stoppen wir für die Nacht.

Samstag, 13. August 2005 (927 km/35.494 km/13 km/7.761 km) (159 m H.)
(NL133: N 55°23,193 O 64°03,590 nach Kurgan/Westsibirien/Russland)

Keine Moskitos, aber weiter scheiß Wetter. Nach 200 km ein Stück "Magadantrasse", dann geht's wieder. Wir tanken 2 Mal und heben Geld in Tjumen ab. Die Straße um Kasachstan herum ist gute 200 km länger. Problemlos brechen wir den gestrigen Fahrrekord. Über 900 km zeigt der Tageszähler. Der Toyota läuft wie eine Rakete. Nach Kurgan fahren wir in einen Seitenweg, essen und schlafen. Gabi sinniert: "Wenn wir nach Hause kommen haben wir ja gar keine Hausschlüssel!" "Wo liegt da das Problem, Gabi? Wir gehen doch direkt auf Opas Geburtstagsfeier und da wird doch zu 99% auch Oma zu finden sein, die unseren Schlüssel hat, oder?"

Sonntag, 14. August 2005 (812 km/36.306 km/0 km/7.761 km) (364 m H.)
(NL134: N 54°26,953 O 53°13,811 nach Ufa/europäisches Russland)

die eurasische Grenze Heute überschreiten wir die Grenze zu Europa. Ein merkwürdiges Denkmal, von asiatischer Seite kommend fast nicht sichtbar, markiert die Stelle, mitten in einer Baustelle voller Schutt. Einige km weiter ein Stau in der Mittagshitze. Gleich 3 Lkws hat es die nächsten km im Ural erwischt. Wir machen einige Fotostopps, tanken gleich 2 Mal 100 l und gehen am Abend essen. Auch heute schaffen wir 800 km, sind aber immer noch über 250 km von Samara entfernt. Morgen müssen wir uns bei den Axmanns melden und Vitali in Samara treffen, wegen unserer Papiere für die Registrierung. Ein Audifahrer (rechts gesteuerter A 8 Importwagen aus Japan) glänzt durch überschnelles Fahren in allen Radarfallen. Wenn der überhaupt am Ziel ankommt, ist sein Verdienst am Arsch.