TRANSSIB 2005 - Ulaan Baatar

Das Gandanteg-Donking Kloster ist einer der größten Heiligtümer der Mongolen. Eine unwirk- liche, phantastische Welt eröffnete sich uns: betende Mönche, Gläubige, die mit glasigen Augen ehrerbietig ihre Runden drehten, Gebetsmühlen, Posaunen, Trommeln und die wundersamen Gerüche. Wir hörten, dass man sich einen Lama bestellen kann, um für die ganzen Familie heilende und glücksverheißende Gebete zu bekommen.
Die gesamte Tempelanlage war mit Seltsamkeiten geschmückt: Räucheröfen, Beschützer und Götter, Gebetsmühlen, Stupas. Doch das größte Wunder war die 26 Meter hohe goldene Statue eines Gottes im Haupttempel. Ein mehrere hundert Meter langer Schal spannte sich von einer Hand zur anderen. Rings um die Statue herum, waren auf Regalen hunderte Langes Leben Götter aufgereiht.

Gandanteg-Donking Kloster
Gandanteg-Donking Kloster
Tauben am Gandan Kloster Tauben am Gandan Kloster Bogd Khan Museum im Winterpalast Bogd Khan Museum im Winterpalast
Modernes und Historisches

Der Tempel und Palastkomplex des Bogd Khan umfasst sieben Sommertempel und den Winterpalast. Die grünen Holzdächer leuchteten uns schon von weitem entgegen. Die Pracht im Inneren erstaunte uns noch viel mehr. Zwei riesige Beschützer aus Pappmachee begrüßten uns am Eingang. Die Deckenplatten waren aus geschnitzten Drachenmustern, eine wie die andere. Goldene Buddhafiguren, Beschützer, Götter für alle Lebenslagen, Seidenteppiche, golddurchwirkt. Eine Kostbarkeit neben der anderen. Im Winterpalast dann das Interiör eines mongolischen Kaisers, die Sammlung von Geschenken ausländischer Diplomaten, die Jagdtrophäen, eine Jurte, die mit hunderten Leopardenfellen geschmückt war. Wahnsinn!

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