TRANSSIB 2005 - Nationalpark Stolby

Am südwestlichen Stadtrand von Krasnojarsk erstreckt sich am rechten Ufer des Jenissej der Nationalpark "Stolby". Etwa 1400 Hektar des Geländes sind touristisch erschlossen und heute für Besucher zugänglich. Seinen Namen "Stolby" (Säule) verdankt der Park den rötlichen Granitfelsen, die der Bergtaiga hier einen zusätzlichen, einzigartigen Reiz verleihen. Wasser, Wind und Frost verliehen den Granitfelsen bizarre Formen.
Die meisten Felsen haben einen eigenen Namen: "Moench", "Grossvater", "Großmutter", "Ermak", "Königsadler", "Kröte", "Federn", "Chinesische Mauer", "Teufelsfinger" und "Tok-Mak". Ich musste sofort an die Sächsiche Schweiz denken.


Rast auf einer Felsengruppe
Saschas Ritt auf dem Pfau

Vom Feldmassiv "Tok-Mak", auf dem die russische Nationalflage weht, eröffnet sich bei guter Sicht ein herrlicher Panoramablick sowohl auf das mit Felssäulen durchsetzte Waldmeer des Sajan-Gebirges als auch auf das im Jenissej-Tal liegende Krasnojarsk.
Auf einer wunderschönen Mooslichtung machtnen wir Rast. Die Mädels schmierten Butterbrote. Ich war so müde von der Wanderung, dass ich sofort einschlief. Später, an einem großen Kletterfelsen, hingen eine große Anzahl von Bergsteigern in der Wand. Das ferne Grollen eines Gewitters verzog sich leider, die Hitze blieb uns erhalten. Von der Endhaltestelle "Turbaza Enissej" fuhren wir mit dem Bus Nr. 7 zurück in die Stadt.

Essen und Schlafen - Rast Umarme einen Baum!
weitere Infos zum alten Cherusker unter www.alter-cherusker.de