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Der Stausee Mattmark ist ein künstlicher See, der 1967 fertiggestellt worden ist.
Das eigentliche Bauwerk ist ein 120 Meter langer Damm mit einem Volumen von 105 Mio m3
, bestehend aus Moränenm,aterial, das vor Ort abngebaut worden ist. Am 30. August 1965 wurden
durch einen Gletscherabsturz des Allalingletschers 88 Bauarbeiter unter 500'000 m3 Eis begraben
und fanden so auf tragische Weise ihren Tod.
Unsere Wanderung begann im dichten Nebel. Von der Dammkrone au konnten wir nicht
einmal die Seeoberfläche entdecken. Von allen seiten tröpfelte es: Tau, Regen,
Sturzbäche von den Felsen, die im Nichts verschwanden.
Von der Dammkrone Mattmark (2203 m) wanderten wir am Ostufer des Mattmarksees
den Weg entlang zur Distelalp. Von hier führte der historische Passweg über
Steinplatten hinauf zum Monte Moro (2868 m). Doch wir setzten unseren Rundweg
fort über dem Westufer zur Dammkrone zurück. Mit jedem Schritt verzog sich der Nebel
ein wenig mehr, so dass wir doch noch den See und seine Umgebung erkennen konnten.
Wieviel schöner musste es sein, wenn erst die Sonne schiene?
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