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Brockensturm im Februar 2005 © Roland, der alte Cherusker 2005 |
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Ankunft am Samstag in Braunlage: stürmisches Wetter und Dauerregen. Die Touris hatte man aus dem Brockenhotel ins Tal evakuiert. Schöne Aussichten also für die zweite Familien- wandertour. Die Cherusker aus dem Norden und Süden waren trotz allem guter Stimmung und planten die Brockentour bei einem gemütlichen Abendessen und ein paar Bierchen. Am Sonntag (13. Februar) mussten wir erst einmal unsere Autos vom Neuschnee befreien, bevor wir nach Oderbrück aufbrechen konnten. |
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Wir stapfen durch die Zauberberge, |
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Vom Parkplatz in Oderbrück wandern wir durch den tief verschneiten Wald den Kaiserweg
entlang bis zu einer Schutzhütte. Von hier aus führt unser Weg nach Südosten bis zum Dreieckigen
Pfahl, wo wir eine kurze Rast einlegen, um einen Schluck heißen Tee zu trinken. Auf den
stillen Waldwegen hören wir den Schnee leise knistern. So still ist es zwischen den weiß
gepuderten Fichten. Der Weg wand sich nach Nordosten über ein freies Feld. Bilder wie
von einem Impressionisten taten sich auf im wirbelnden Schnee. |
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Unser Weg biegt nach Nordosten ab. Wind wirbelt Wellen von Pulverschnee auf, die uns
von oben bis unten mit Schneestaub überziehen. Auf meinem Bart bildet sich eine Eiskruste,
und ich muss die Augenlider senken, damit die Flocken nicht mir nicht in die Augen trudeln.
Am Bodesprung erreichen wir den Goetheweg. In unbestimmbarer Entfernung erscheint uns der Brocken
als ein unerschlossenes Geheimnis, das letzte unerreichte Erreichbare, das zu us herüber
droht und ruft - ein Trugbild zwischen Wahrnehmung und Traum.
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Der Weg ist mit Eis überzogen. Schritt um Schritt geht es aufwärts. Wir ver- sinken im Schnee
bis über das Knie. Es fährt keine Brockenbahn - nur ein Schneepflug kreuzt den Weg, und die
Geister, schneeweiß und ganz lautlos.
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Seite 2 mehr vom alten Cherusker |