Leseprobe: Na denn!

Im Kulturpark fuhren wir eine Runde mit der Achterbahn. Die Fahrt war recht kurz und wenig aufregend. Wenn ich damit Kerstin nicht einen Gefallen getan hätte, wäre es schade ums Geld. Wir beide gingen noch einmal zur Südspitze. Ich suchte eine idyllisch gelegene Bank, fand aber keine. Wir spazierten quer Feld ein und immer der Nase nach. Unterwegs küßten wir uns oft und auch heftig. Wir waren fast an der Südspitze angelangt, als wir die Nachtigall hörten. Ich sah den kleinen Vogel. Das gab uns einen weiteren Grund zu einem herzhaften, lang anhaltenden Kuß. Als wir endlich die Südspitze erreicht hatten, war von den drei vorhandenen Bänken nur eine frei. Wir küßten uns oft und lang beim Gesang der Vögel. Die beiden anderen Paare gingen. Nun waren wir allein. Eng umschlungen kam es immer öfter zu heißen Küssen, die zudem auch immer lang anhaltender wurden. Mit der Zeit schlief mir der Arm ein, der auf Kerstin Schulter ruhte. Kerstin legte ihren Kopf auf meinen Schoß. Ihre Lippen luden zum Küssen ein. Kerstin streichelte beim Küssen mein Haar, das bald wie wild ausgesehen haben muß. Nun wagte ich mich, da es langsam dunkel wurde und keiner in unserer Nähe war, langsam unter ihren Pullover. Ich streichelte beim Küssen ihren mit einem BH verhüllten Busen. Da dieses Streicheln eine recht schwierige Angelegenheit wurde, fragte ich Kerstin in einem passenden Augenblick, ob sie mir einen Gefallen tun könnte. Ohne Worte öffnete sie geschickt den Büstenhalter. Nun war nichts mehr da, was mich störte. Ich spürte ihren weichen, fleischigen geradezu handgroßen Busen unter meiner Hand, den ich leicht streichelte oder arglos umfaßte. Das löste ungeahnte Reaktionen bei Kerstin aus. Ihre Küsse schmeckten noch mehr. Wir verschmolzen beim Küssen zu einem Ganzen, das die Unendlichkeit vor sich hat. So verging die Zeit, ohne daß wir es merkten. Durch das Geheul eines Hundes wurden wir aufgeschreckt. Ich schloß ihren BH, und wir gingen wieder zum Turm.


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