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aus: "Das Leben ist etwas Wunderbares" Der Mensch ist ein Herdentier. Er braucht die Nähe Seinesgleichen. Er ist kein logisches Wesen, sondern voller Gefühle und doch verlangt er nach Anerkennung. Aus Gedankenlosigkeit wird oft vergessen, die Kinder, die Frau, den Mann, den Freund zu loben, und es wird versäumt, sie zu ermutigen. Dabei macht nichts glücklicher als Anteilnahme, Anerkennung und der Genuß von Schönheit, der Schönheit der Natur, der Schönheit eines kostbaren Gemäldes oder einer prächtigen Skulptur, der Schönheit einer himmlischen Melodie, oder der Schönheit eines wundervollen Gedankens. Gemeinsam mit anderen Menschen die Wunder der Schöpfung und des Schaffens zu erleben, macht das Leben zu etwas Wunderbarem. Offenen Sinnes das Dasein in seiner Vielfältigkeit zu erleben, die Farbenpracht der Blüten und der schneebedeckten Berge vor strahlend blauen Himmel zu sehen, das Konzert der Tiere und das Rauschen des Windes zu hören, den Geruch der Erde und des salzigen Wassers zu riechen, die zarte Haut eines Babys zu berühren oder die Wärme eines außergewöhnlichen Sommertages zu spüren, die fruchtige Süße einer vollreifen Erdbeere zu schmecken, all das macht das Leben zu etwas Wunderbarem. Alles zu erkennen, alles zu spüren, alles zu erleben, sich an allem zu erfreuen, macht das Leben zu etwas Wunderbarem. Sich zu ärgern, sich zu irren, traurig zu sein, zu weinen, zu hassen, zu verdammen, zu verfluchen, zu leiden, zu sterben, das Leben ist etwas Wunderbares, zu forschen, zu erkennen, zu lachen, sich zu freuen, zu gebären, zu lieben, glücklich zu sein, das Leben ist etwas Wunderbares. All das, was wir empfinden und entdecken, dient nur dem originalen Gefühl und der Erkenntnis, daß der Mensch sich von seinem Innersten zu seinem Äußersten in eine Gottähnlichkeit verwandelt. Er wird zur Synthese von Körper und Seele, zum Geist und zur Helligkeit des Universums, welche von der ewigen Harmonie des Daseins zehrt. |
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