karte
landschaft
historisches
links
fotos
 
 
 
 
 


Das Elbsandsteingebirge ist ein waldreiches Bergland zwischen dem Lausitzer Gebirge und dem Erzgebirge, im Süden auf die Tschechei (Decinske steny) übergreifend, auch Sächsisch-Böhmische Schweiz genannt. Das Elbsandsteingebirge ist aus Quadersandstein aus der oberen Kreide aufgebaut und durchschnittlich 400 m, im Großen Zschirnstein 561 m, im Decinske Sneznik bis 726 m hoch. Die Elbe durchbricht das Elbsandsteingebirge in einem tiefen, engen Tal, in das gewundene, klammartige Nebentäler münden, mit Tafelbergen wie der Lilienstein (415 m), der Königstein (360 m) mit seiner Festung, der Pfaffenstein (427 m), Schrammsteine (386 bis 417 m), Waldschluchten und stark zerklüfteten Felsen (Bastei).

Das Elbsandsteingebirge gilt als Geburtsort der modernen Felskletterei. Heute strömen fast während des ganzen Jahres an jedem Sonn- und Feiertag sachgemäß ausgerüstete Bergsteiger in diese Felsen. Mit der stattlichen Höhe der Felstürme vereinigt sich die Schwierigkeit der Anstiegslinien, sowie die Verschiedenartigkeit und die große Menge der Kletterziele; zusätzlich kommt noch die durch den Gesteinscharakter bedingte besondere Art der Klettertechnik dazu, für die sich im gesamten Alpengebiet nirgends gleichartige Entsprechungen gibt.